F e i e r t a g e

Die offiziellen staatlichen Feiertage haben oft auch einen volksfestähnlichen Charakter. So geht man meist vormittags zur Parade am Atatürk-Denkmal, danach wird gefeiert.

1. Januar :Neujahrstag

23. April:  Kinderfest: "Tag des nationalen Souveränität und des Kindes" Tanzaufführungen von Kindergruppen in historischen Kostümen.

19. Mai: Jugend- und Sportfest: Atatürk-Gedenktag und Tag der Jugend und des Sports- Auftritte von Jugendgruppen und Sportvereinen.

30. August: Tag des Sieges- Aufmärsche und Militärparaden.

29. Oktober: Tag der Republik (Jahrestag der Gründung der Türkischen Republik im Jahr 1923)- Aufmärsche und Militärparaden.

 

 

 

 

R e l i g i ö s e   F e s t e

Die beiden bedeutendsten religiösen Feste in der Türkei sind das  Ramadanfest (Seker Bayrami) und das Opferfest (Kurban Bayrami).

Ramazan Bayrami : Das Ramadanfest nennt man auch Zuckerfest aus der direkten Übersetzung aus dem Türkischen (Seker Bayrami). Man feiert es zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Es werden die Großeltern, Eltern, Nachbarn, Bekannte und Verwandten besucht oder angerufen. Man schenkt den Kindern Süßigkeiten, kauft neue Kleider und schwelgt daheim mit der ganzen Familie in lukullischen Genüssen. Das Fest dauert drei Tage.

Kurban Bayrami: Das Opferfest feiert man zur Erinnerung an das Opfer von Abraham, welches auch den Muslimen als Symbol der Unterwerfung Gottes Willen heilig ist. Wer es sich leisten kann, schlachtet ein Tier. Ein Drittel des Fleisches wird an die Armen verschenkt, ein Drittel den Nachbarn verteilt und der restliche Drittel dient für das Festmahl mit der ganzen Familie. Gleichzeitig ist das Fest der Höhepunkt des Wallfahrtsmonats, in dem man zur Pilgerfahrt nach Mekka aufbricht.

Termine: Die religiösen Feste und der Fastenmonat Ramadan (Ramazan) werden nach dem islamischen Mondkalender festgelegt und verschieben sich jährlich um ca. zehn bis elf Tage nach vorn.

 

 

 

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