Auf Djerba hat jede Region ihre eigene traditionelle Kleidung

Die djerbischen Frauen, unter ihrem geflochtenem Hut, hüllen sich in einen
Schleier, dessen Muster je nach dem Stand und der örtlichen Herkunft der
Frau variert (ursprüngliche Einwohnerin oder seßhaft gewordene Normadin)
Man begegnet ihnen gelegentlich auf dem Lande, vom Brunnen zurückkehrend,
den Krug auf den Schultern, oder auf den farbenfrohen Märkten von Houmt Souk,
Midoun, Sedwikech ...

 

 

 

Kleidung der Männer

Kadroun - ein Überwurf aus Wolle mit spitzer Kapuze für den Winter.
Blousa  - ein Überwurf im allgemeinen aus Leinen, für den Sommer in grauer Farbe.
Bournous - ein Gewand aus Wolle, ohne Ärmel, mit Kapuze, als Mantel dienend.
Seroual  - Pluderhosen
Chechia  - flache wollene Haube in rot oder weiß
djebba - ein hemdartiges, kurzärmeliges Oberbekleidungsstück, besonders für die warme Jahreszeit.

 


Kleidung der Frauen

 

houli oder hrem  - Faltenumhang, in den sich die Frauen einhüllen. Das Wort houli wird auch benutzt für die Normaden, die aus dem Süden (Tataouine) gekommen sind und ihre Sitten und Gebräuche mitgebracht haben.
fouta arbi oder melhafa  - dieser Name ist dem Faltenumhang gegeben worden, inden sich die Frauen im Süden einhüllen. 
hzam  - der Faltenumhang wird getragen mit der  hzam(Gürtel aus weißer Wolle) 
bakhnug - wollener Umhang, der das Haar umhüllt, getragen besonders von älteren Frauen und in der kälteren Jahreszeit
tarf - ein gewebter Schleier um das Haar, hauptsächlich von jungen Frauen getragen
houli djerbi  - karierter Stoff, gelb oder rot, mit Stickereien mit Gold- oder Silberfäden (typisch djerbisch)
fouta - Kleider in Midoun oder Mahboubine (weißer Schleier aus orangefarbener Seide) Ein Band aus feinem farbigem Stoff, am Hals zusammengebunden, in Falten gelegt.
Häufig vervollständig ein Hut aus geflochtenen Palmzweigen, griechischen Ursprungs das Bild..
mdhala - Oben abgeflachter Hut aus Palmzweigen, der sowohl von Männern wie von Frauen getragen wird

 


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